Wie auch schon das bekannte Sprichwort sagt, „Wo gehobelt wird, fallen Späne". Wer jeden Tag acht Stunden und länger an seinem Schreibtisch sitzt und arbeitet, hinterlässt zwangsläufig Spuren. Ob beim Radieren, lochen oder heften, Schmutz und Müll bilden sich in den meisten Arbeitssituationen. Außerdem ist es bei täglichem Stress und Hektik manchmal nicht so einfach, dem Chaos Herr zu werden.
Dabei sollte die tägliche Büroreinigung, wie sie beispielsweise von der A&G Gebaeudereinigung vorgenommen wird, und die Ordnung am Arbeitsplatz doch weit oben auf der Prioritätenliste stehen. Nicht nur durch die Reinigungskraft, die im Übrigen in den meisten Büros keine Schreibtische aufräumen darf, sondern auch durch den Arbeiter selbst, sollte dies erfolgen. Denn ein sauberes und ordentliches Büro hilft dabei, den Überblick zu behalten – und sorgt auch für einen guten Eindruck bei Kunden. Kein Besucher möchte ein Büro betreten, in dem sich Berge von Papieren stapeln, Essensreste von der Mittagspause liegen oder leere Kartons im Weg herum stehen. Und auch der Chef wird froh darüber sein, wenn die Geschäftsräume ein gutes Aushängeschild sind und kein übel riechender Geruch in der Luft liegt.
Außerdem ist die Voraussetzung für die Verbreitung von Bakterien und Keimen besonders dort gegeben, wo sich viele Menschen aufhalten - in einigen Unternehmen teilen sich teilweise über 20 Menschen ein Großraumbüro; und ein paar Mal am Tag das Büro zu lüften reicht leider nicht aus.
Dabei können einfache Tipps und Tricks dafür sorgen, dass der Arbeitsplatz sauber ist und bleibt. Eine bekannte Methode ist die der 5S. Dabei handelt es sich um fünf Schritte, die zu Sauberkeit und Ordnung führen, angefangen mit dem Aussortieren: Alle Dinge, die am Arbeitsplatz nicht benötigt werden, gehören zum Beispiel in den Schrank oder ins Schubfach. Der Schreibtisch ist nunmehr aufgeräumt und übersichtlich. Dies spart außerdem Zeit beim Suchen. Im zweiten Schritt, dem Systematisieren, bekommt jeder Gegenstand seinen festen Platz, also alles, was griffbereit sein muss. Der Kugelschreiber gehört in den Köcher und die Akten in einen Aktenschrank. Der Arbeitsplatz wird so sinnvoll eingerichtet und Dinge können schneller gefunden und genutzt werden. Als Nächstes heißt es: Saubermachen. Alles wird gereinigt und von Schmutz befreit. Dabei sollten auch Geräte kontrolliert werden. Hat der Drucker genug Papier? Muss der Toner mal wieder ausgetauscht werden? Anschließend wird standardisiert, das heißt, dass Beschriftungen oder Kennzeichnungen angebracht werden, auch für andere Mitarbeiter, so weiß jeder, wo etwas hingehört. Im letzten Schritt wird Selbstdisziplin geübt. Wird alles so eingehalten? Kann etwas verbessert werden? Die 5S-Methode ist kein Projekt, sondern vielmehr ein Ordnungssystem, das jederzeit angewendet werden sollte. Mit dieser Methode wird die Büroreinigung zum Kinderspiel und dem Chaos wird der Kampf angesagt.